TBB INFRASTRUKTUR


Die Infrastruktur der TBB befindet sich im Institut für Pathologie. Jede erhaltene Probe wird geteilt in schockgefroren und RNAlater Fixation mit späterer Einfrierung. Die Proben sind in Röhrchen mit Barcodes (System von FluidX®) gelagert, die von einer Datenbank verwaltet wird. Dies ermöglicht eine optimale Nachverfolgung. In der Datenbank ist auch der genaue Lagerort dokumentiert.   

Die 1D – 2D double barcoded Polypropylen Röhrchen sind steril, DNases, RNases, Nukleinsäure und Endotoxin frei.

 

 

Um die Qualität des Gewebes zu gewährleisten, wird die Ankunft (ischemia times) des Gewebes im Patienten-Report dokumentiert. Damit kann die Probe bis in den Operationssaal nachverfolgt werden. Der Transport vom Operationssaal bis ins Institut für Pathologie dauert in der Regel weniger als 2 Minuten und ist automatisiert.

 

Mit dem entsprechenden Normalgewebe jedes Patienten wir gleich verfahren. FFPE Material für Tumor und Normalgewebe ist ebenfalls verfügbar.

 

Wir können dem Forscher auch Frischgewebe (gleich beim Eintreffen der Proben) für primäre Zellkulturen  anbieten. Aktuell laufen 8 verschiedene prospektive Projekte mit primären Zellkulturen mit 6 verschiedenen Gewebstypen. 

Lagerung

Gleich nach der Diagnose werden die Proben gefroren: flash frozen bei -70 °C in einem vorgekühlten Isopentan Tank und anschliessendem Transfer in einen -80°C Tiefkühlschrank für die Langzeitlagerung. 

Alle TBB-Tiefkühlgeräte sind an einem zentralen Monitoring System ELPRO® angeschlossen. Alle 5 Minuten wird die Temperatur gemessen und aufgezeichnet. Bei Überschreitung der Solltemperatur wird ein Alarm gesendet. Dies stellt sicher, dass das Gewebe korrekt gelagert wird (bzw. wurde - Nachverfolgbarkeit) und die Qualität bewahrt bleibt.